Dieser Roman erzählt, was noch kein anderer vor ihm getan hat: vom Leben palästinensischer Flüchtlinge in einem Haus im jüdischen Viertel von Damaskus.
Ali Al-Kurdi, geb. 1953 in Damaskus, ist ein palästinensischer Schriftsteller und Journalist. Aufgrund seiner politisch-kulturellen Tätigkeiten und seiner Nähe zur linken Bewegung in Syrien stand er ab den 70er Jahren im Visier der syrischen Geheimdienste und wurde mehrfach zum politischen Gefangenen. Allein von 1982 an war er neun Jahre inhaftiert, zuerst im Geheimdienstgefängnis in Damaskus, danach in den berüchtigten Gefängnissen Tadmur und Saidnaya.
1998 veröffentlichte er auf arabisch den Kurzgeschichten-Band »Die Parade der Wildenten«, 2010 erschien dann mit »Der Schamaya-Palast« sein erster Roman. Heute lebt Ali Al-Kurdi in Weimar.
Die Bayerische Akademie der Schönen Künste vergab das Chamisso-Publikationsstipendium 2022 an den palästinensischen Schriftsteller Ali Al-Kurdi. Stifter des Preises ist die Friedrich-Baur-Stiftung. Zweck des Stipendiums ist die Veröffentlichung eines literarischen Werkes in deutscher Sprache von einem Autor oder einer Autorin aus einer nichtdeutschen Herkunftskultur und Sprache.
Aus dem Arabischen übersetzt von Larissa Bender.
178 S., geb., Schutzumschlag, 12 x 20 cm
€ 24,00 (D) / € 24,70 (A)
Erhältlich in der Akademie und im Buchhandel
Wallstein Verlag Online
ISBN 978-3-8353-5912-3