Elnaz Seyedi, aus dem Iran stammend, und die Chilenin Macarena Rosmanich gehören zur jüngeren Generation der in Deutschland heimisch gewordenen Komponistinnen, die sich bereits im Repertoire der Ensembles und Festivals etablieren konnten. Elnaz Seyedi wurde unlängst mit dem Stuttgarter Kompositionspreis 2025 ausgezeichnet, Macarena Rosmanich war im vergangenen Jahr Composer in Residence an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. In diesem Doppelportrait-Konzert werden Solo- und Duowerke der beiden Komponistinnen aus den vergangenen zehn Jahren erklingen, in denen die dunklen Schattierungen überwiegen mögen – nicht jedoch ohne Hoffnungsschimmer. Alban Bergs Vier Lieder op. 2 (1909 –1910) ergänzen das Programm in einer zwar historischen, doch den Werken von Rosmanich und Seyedi verwandten Weise. Beide Komponistinnen waren 2025 Stipendiatinnen des Artist-in-Residence-Programms in der Villa Waldberta der Landeshauptstadt München, mit deren freundlicher Unterstützung das Konzert gefördert wird. S. K.
Programm:
Macarena Rosmanich (*1981)
Kafka’s Ghosts (2020) für präpariertes Klavier
Elnaz Seyedi (*1982)
a very close look from far away (2016) für Gitarre, Violoncello und Video
Alban Berg (1885–1935)
Vier Lieder op. 2 (1909–1910) für mittlere Stimme und Klavier
Macarena Rosmanich
Quasi un silencio (2025–2026) für Violoncello
Salome Kammer im Gespräch mit Macarena Rosmanich und Elnaz Seyedi
Elnaz Seyedi
frames (to shift/break out) (2025) für Klavier
Macarena Rosmanich
Ritos (2024) für Gitarre und Elektronik
Elnaz Seyedi
Die Zeiten – Versuch über das Paradies (2023) für Bariton und Klavier
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass unser Platzangebot begrenzt ist. Daher werden eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung am Haupteingang der Residenz, Max-Joseph-Platz 3, Platzkarten vergeben.