Wir erinnern an einen großen Architekten, einen mitreißenden Lehrer und einen universal gebildeten Menschen. Als Architekt profilierte sich Helmut Gebhard mit den Erweiterungsbauten am Münchner Maximilianeum, der Planung der Universität Regensburg, dem DOM-Gymnasium-Freising sowie zahlreichen Entwicklungsgutachten und Masterplänen für Gemeinden. An der Technischen Hochschule München (seit 1970 Technische Universität) unterrichtete er von 1967 bis 1993 auf einem eigens für ihn eingerichteten Lehrstuhl das Fachgebiet Entwerfen und ländliches Bauwesen. Generationen von Architekten vermittelte er die Grundlagen für eine Gestaltung des ländlichen Raums als Zusammenklang historischer und regionaler Vorgaben mit den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft. Unter dem von Gebhard für seine Arbeit formulierten Motto »Bauen ist Umweltgestaltung« würdigen zwei Beiträge von Kollegen die Impulse, die von ihm als Architekt und Hochschullehrer ausgingen. An den Menschen, der an der Akademie, im Landesdenkmalrat, in der Kommission für Stadtgestaltung und bei vielen anderen Gelegenheiten immer klar und fundiert Stellung bezog, erinnert seine Tochter, die Präsidentin des Bundesarchitektenkammer. W.N.
Florian Nagler, Professor für Entwerfen und Konstruieren an der Technischen Universität München
Dietrich Fink, em. Professor für Städtische Architektur an der TU München
Andrea Gebhard, Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin
Musikprogramm
Aenne Forster, Klavier
Anton Bruckner (1824–1896)
Erinnerung As-Dur WAB 117
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Präludium und Fuge g-Moll BWV 885
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Aus Sechs Bagatellen op. 126
I. G-Dur
II. g-Moll
Walter Braunfels (1882–1954)
Aus Bagatellen op. 5
IX. Teufelei. Lebhaft
© Astrid Ackermann,
Aenne Forster
Aenne Forster wird seit ihrem 5. Lebensjahr von Masha Ilyashov unterrichtet und studiert seit 2023 als Jungstudentin bei Prof. Markus Bellheim an der Hochschule für Musik und Theater München. Weitere Impulse erhielt sie von Margarita Oganesjan, Sebastian Euler, Silke Avenhaus, Milana Chernyavska und Ewa Kupiec.
Sie erhielt einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert sowie weitere Auszeichnungen bei internationalen Online-Jugendwettbewerben. Beim Carl Bechstein Wettbewerb 2024 wurde sie mit dem Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes ausgezeichnet. 2025 erhielt sie den 2. Preis beim 14. Bach-Wettbewerb für junge Klaviertalente in Köthen (Anhalt).
Solistisch trat Aenne Forster u. a. bei den Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker, dem Münchner Rundfunkorchester, der Münchner Kammerphilharmonie dacapo und den Bad Reichenhaller Philharmonikern auf.
Aenne Forster ist Stipendiatin von YEHUDI MENUHIN Live Music Now München, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass unser Platzangebot begrenzt ist. Daher werden eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung am Haupteingang der Residenz, Max-Joseph-Platz 3, Platzkarten vergeben.