Der 2020 gegründete Verein zum Schutz von Kulturgütern und des nationalen Kulturerbes in Sieniawa widmet sich der Bewahrung und Belebung des kulturellen Erbes in Polen. Der Verein führt Restaurierungsarbeiten durch, sammelt historische Zeugnisse und organisiert Konzerte, Ausstellungen sowie wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen. 2025 veranstaltete er in München erstmals die »Tage der Polnischen Kultur« – ein Festival polnischer Musik.
Partner des Vereins ist die Deutsch-Polnische Gesellschaft München e. V., die sich seit Jahren für die deutsch-polnische Verständigung und den kulturellen Austausch engagiert.
Da seit dem Mittelalter enge dynastische und kulturelle Beziehungen zwischen Polen und Bayern bestehen, organisiert die Bayerische Akademie der Schönen Künste, auf Anregung ihres Mitglieds Herzog Franz von Bayern, gemeinsam mit dem Verein in diesem Jahr eine Veranstaltung.
Herzog Franz von Bayern schrieb uns dazu: »Der Austausch zwischen Polen und Bayern hat immer wieder wichtige Anstöße für die Kultur beider Länder geliefert. Das Kennenlernen der Kultur anderer Länder ist für den Zusammenhalt von Europa heute von ganz besonderer Bedeutung.«
Auf dem Programm stehen Werke von Stanisław Lipski, Tadeusz Baird, Mieczysław Karłowicz, Władysław Żeleński, Fryderyk Chopin, Enjott Schneider und Krzysztof Penderecki.
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von S.K.H. Herzog Franz von Bayern.
MUSIKPROGRAMM:
Mikołaj Niżegorodcew, Bariton
Wioletta Fluda-Tkaczyk, Klavier
Stanisław Lipski (1880–1937)
Im Herbst (Jesienią) op. 9 Nr. 6
für Singstimme und Klavier
Tadeusz Baird (1928–1981)
Vier Liebessonette nach William Shakespeare (Cztery sonety miłosne)
für Singstimme und Klavier
I. Sonett 23: Schau mal, was dieses stille Herz geschrieben hat (Spójrz, co tu ciche serce wypisało)
II. Sonett 91: Ich spotte, während ich dich habe, über all den menschlichen Hochmut (Drwię, mając ciebie, z całej ludzkiej pychy)
III. Sonett 56: Süße Liebe (Słodka miłości)
IV. Sonett 97: Wie glich dem Winter meine Einsamkeit (Jakże podobna zimie jest rozłąka)
Mieczysław Karłowicz (1876–1909)
Aus 10 Lieder op. 3 für Singstimme und Klavier
I. Sprich noch zu mir (Mów do mnie jeszcze
IX. Auf dem weiten, weiten Meer (Po szerokim, po szerokim morzu)
V. Er schläft im Glanz der Nacht (Śpi w blaskach nocy)
Mit dem neuen Frühling (Z nową wiosną)
für Singstimme und Klavier
Władysław Żeleński (1837–1921)
Tränen flossen (Polały się łzy)
Beim Abschied (Przy rozstaniu)
für Singstimme und Klavier
Fryderyk Chopin (1810–1849)
Aus 17 Lieder op. 74 für Singstimme und Klavier
XVII. Blätter fallen vom Baum (Leci liście z drzewa)
X. Der Krieger (Wojak)
Enjott Schneider (*1950)
Wenn Weiden vollmonds im Wasser sich spiegeln
für Klavier
Krzysztof Penderecki (1933–2020)
Der nächtliche Himmel (Niebo w nocy)
für Singstimme und Klavier
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass unser Platzangebot begrenzt ist. Daher werden eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung am Haupteingang der Residenz, Max-Joseph-Platz 3, Platzkarten vergeben.